Waschlappenrepublik Deutschland

Nomen est Omen
Es wird immer besser bei uns. Der grüne Ober-Mufti aus Baden-Württemberg, der immer öfters Anzeichen einer fortschreitenden Präsenilität zeigt, verkündete lauthals in der Presse, dass es sich bei dem „Waschlappen“ um eine brauchbare Erfindung handelt und er ein fast idealer Energiesparer, mit wenig Defiziten ist.
Weiterhin zeigte er seinen Untertanen und dem Rest der Republik auf, wie vorbildlich er sich verhält, über ein Elektroauto und einer riesigen Photovoltaikanlage auf dem Dach verfügt und sich eine Pelletheizung bestellt hat, die sicherlich gut gefördert wird.
„Wir heizen in der Regel nur ein Zimmer“, sagte er. „Es ist auch gesünder und energiesparender, wenn man im Haus nicht überall die gleiche Temperatur hat.“
Es fehlt jetzt nur noch, dass er eine Wärmeformel für Eigenheime und Wohnungen einführen will, die besagt, dass nur noch 20 Prozent der Wohnfläche beheizt werden dürfen.
Weiterhin ist er der Meinung, dass man nicht dauernd duschen müsse, egal ob kalt oder warm und „auch der Waschlappen eine brauchbare Erfindung“ sei, fügte er noch höchst überflüssig hinzu.
Dabei das Wort “Waschlappen“ zu benutzen, stellt für mich eine diskriminierende, sozial-geographische Pseudo-Genderei dar, die für das stolze Volk der Lappen, eine indigene Herabwürdigung darstellt, zu dieser ich bereits anfangs der 2000er-Jahre Stellung genommen und ein satirisches Essay verfasst habe, welches ich nachfolgend als PDF Datei beigefügt habe.
Hätte Kretschmann meine Ausführung gelesen, hätte er vermutlich die Bezeichnung des Waschhandschuhs gewählt und die armen Lappen mit seinem schwäbischen Gefasel verschont.
Abgesehen von dem Lapsus mit dem „Waschlappen“, erscheint es mir mehr als arrogant und klugscheisserisch, wenn ein amtierender Ministerpräsident, der keinerlei finanzielle Sorgen hat und gut alimentiert ist, sich anmasst dem Bürger zu sagen, dass er nicht alle Räume der Wohnung heizen und mehrheitlich den Waschhandschuh nutzen soll, anstatt zu Duschen.
Noch schöner wurde es, dass der forderte bei dem Umgang mit China vorsichtiger zu sein und wegen der drohenden Abhängigkeiten den Blick stärker auf Indien zu richten, weil man vermutlich von dort günstige „Waschlappen“ beziehen kann, falls Bangladesch und Vietnam als Lieferanten ausfallen sollten.
Wenn das Schule machen sollte, dürfte nach den Klopapier-Hamsterkäufen bald die Vorratsspeicherung von Textilien zur Eigensäuberung traurige Realität werden.
Er hat mit der Berliner Umweltsenatorin eine Verbündete, die sich in der Presse brüstet, selbst nur eine „Katzenwäsche“ durchzuführen. Welch perfekte Körperhygiene zu Zeiten, wo die Pandemie nach wie vor ein akutes Thema ist und man besonders auf Körper- und Gesundheitspflege achten sollte.
Es gilt hierbei aber zu beachten, dass aus hygienischen Gründen in der professionellen Alten- und Krankenpflege zur Waschung der Klienten stets zwei Waschhandschuhe sowie auch zwei Handtücher, jeweils eines für den Oberkörper und eines für den Unterkörper, für die Körperpflege benutzt werden, da sonst die Gefahr bestünde, dass Keime von anderen Körperregionen in den Intimbereich verschleppt werden.
Hautärzte weisen darauf hin, dass es besser sei, keine konventionellen Waschhandschuhe für die Intimhygiene zu verwenden, da diese ein Nährboden für Keime seien. Wegen der Gefahr der Keimverschleppung werden oft neben den konventionellen Baumwoll-Textilien im Pflegebereich Einmal-Produkte verwendet, die nach Gebrauch entsorgt werden und für entsprechende Müllberge sorgen werden.
Murks, nichts als Murks
Als zielgenauen „Waschlappen-Murks“ kann man auch die von Habeck als alternativlos bezeichnete Gasumlage bezeichnend. „Die Alternative ist nicht keine Umlage“, sagt Habeck und „die Alternative wäre der Zusammenbruch des deutschen Energiemarktes gewesen, und damit weiter Teile des europäischen Energiemarktes.“
Das hört sich gewaltig an, ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie falsch ist und es an allen Ecken und Enden hakt, wie bei der MwSt., die laut EU-Beschluss entrichtet werden muss. Dieser unangebrachte Lenkungseffekt wird durch die anschliessend von Scholz verkündete MwSt.- Senkung für den Gasverbrauch von 19 auf 7 Prozent verstärkt, obwohl laut EU-Recht eine Senkung bis auf 5 Prozent möglich und erlaubt wäre.
Es wurde dabei nicht erläutert, dass von der Senkung nur Gaskunden profitieren, die mehr als 26,3 Cent pro Kilowattstunde bezahlen. Für alle Bestandskunden mit niedrigeren Tarifen wird es unterm Strich teurer. Aus bisher beispielsweise 15 Cent/kWh brutto (ohne Gasumlage und mit 19 Prozent MwSt.) werden durch Gasumlage und die niedrigere Umsatzsteuer rund 16,1 Cent und zusätzlich steigt der Verwaltungsaufwand ebenfalls nicht unerheblich.
Was diese Umlage anbelangt, wusste anfänglich niemand wer von den Gasversorgungsunternehmen, in welcher Höhe profitieren wird, da es angeblich die „Geschäftsgeheimnisse“ der Konzerne zu wahren gilt.
Es wurde lediglich vermeldet, dass von den insgesamt zwölf Gaskonzernen die wenigsten auf staatliche Hilfen angewiesen und andererseits auch Importeure und Händler aus dem Ausland Mehrkosten über die Gasumlage geltend gemacht haben.
Nun wurde bescheinigt, dass es sich um die Gashändler Uniper, VNG, EWE, Sefe (ehemals Gazprom Germania) und deren Tochter Wingas, OMV, Axpo, Vitol und Gunvor, die Schweizer Rohstoffhandelsfirmen DXT Commodities und Enet Energy handelt und lediglich die RWE-Handelstochter Supply & Energy kein Geld aus dem 34 Milliarden Euro Umlage-Topf haben will.
Es ist weiterhin auch nicht ersichtlich, wie die 2,4 Cent pro Kilowattstunde genau festlegt wurde, den die Trading Hub Europe (THE), ein privatwirtschaftliches Gemeinschaftsunternehmen der Ferngasnetzbetreiber, bekanntgegeben hat. Die will erst alle Zahlen am 01. Oktober veröffentlichen, wenn die Abgabe für die Verbraucher fällig wird.
Nachträglich wurde noch verkündet, dass die Umlage noch teurer wird, da die THE eine zusätzliche Bilanzierungsumlage von 0,57 Cent/kWh und eine Gasspeicherumlage von 0,059 Cent/kWh in Anrechnung bringt. Dies wurde vom Bundeswirtschaftsministerium bestätigt.
Mit diesem mehr als dubiosen Energie-Budenzauber konterkariert die Bundesregierung ihre eigenen Ziele, was die Aufforderung zur Gassparsamkeit an die Verbraucher anbelangt und hat damit die lediglich die Bürokratie erhöht und mit den vielen notwendig gewordenen Ausnahmen zusätzliche Unsicherheit geschaffen.
Der grösste Clou ist, dass man nicht weiss, wie mit den Millionen von Fernwärmebeziehern umgegangen, deren Wärme mit Gas erzeugt wird.
So viel zum Thema der heuchlerisch eingeforderten Transparenz und es würde mich nicht besonders wundern, dass der ganze Unfug mit der Umlage und der MwSt. dazu führt, dass der von der Opposition im Bundestag beantragten Aufhebung des „Umlage-Rohrkrerpierers“ vermutlich stattgegeben wird. Das wäre Blamage pur und ein weiterer Baustein zur Selbstdemotage der Regierung.
Laut Robert Habeck hat Deutschland ein „Wärmeproblem, kein Stromproblem“. Ein Blick auf aktuelle Marktentwicklungen zeigt, dass das nicht stimmt. Dies kann ich bestätigen, da mir mein Energieversorger gerade mittgeteilt hat, dass ab dem 01. Oktober sich der Verbrauchspreis um 10,02 Cent/kWh brutto erhöhen wird. Danke dafür, dass ich damit kein Problem habe.
Aber damit ist ja noch lange nicht genug. Wenn man sich zu Gemüte führt, wie die zwei beabsichtigen Energiesparpakete des Wirtschaftsministeriums lauten, die bereits Anfang September beziehungsweise Anfang Oktober in Kraft treten sollen, kann man schon mehr als grüblerisch werden.
Man will damit massiv in das Leben der Bürger und Unternehmen eingreifen, obwohl beide Verordnungen zusammen nur eine Einsparung von 20 Terawattstunden Gas bringen werden, was ca. zwei Prozent des (bisherigen) deutschen Gasverbrauchs entspricht. Im Bereich Strom rechnet das Wirtschaftsministerium mit einer weiteren Einsparung von zehn Terawattstunden, also nur der Hälfte.
Ich erspare es mir und dem Leser dieses Blogs auf die einzelnen Punkte dieser Elaborate des Öko-Grauens einzugehen, da ich keine Gasheizung habe und mich hoffentlich die neue Öko-Polizei in Frieden lassen wird und kein Umweltgutachter überprüft, ob ich gesetzestreu mit Energie umgehe.
Wenn ich allerdings sehe, wie viele elektrischen Heizlüfter in diesem Halbjahr zusätzlich von den deutschen Bürgern gekauft wurden, wird es mir angst und bange, falls diese allesamt im Winter genutzt werden sollten.
Diese Entwicklung wird auch von den Netzanbietern mit Sorge gesehen, weil die deutsche Stromversorgung für eine derartige, gleichzeitige Zusatzbelastung nicht ausgelegt und die Gefahr von Stromausfällen sehr gross ist und es danach auch schwer gelingen wird, die Netze wieder hochzufahren.
Ich habe mich deswegen kurzfristig entschlossen einen 6,5 kW Diesel Generator mit Inverter Technologie anzuschaffen, der an die Hausstromversorgung angeschlossen wird und kurzfristige Stromausfälle kompensieren kann.
Vermutlich werde ich mir, falls die Stromausfälle über längere Zeitpunkte anhalten sollten, noch die im ersten Weltkrieg beliebten Hindenburglichter, die mit dem doppelten Docht und der langen Brenndauer, anschaffen, damit ich wirklich für alle Fälle gerüstet bin.
Basis-Hygiene-Notstand als German Reset
Abgesehen von diesem Energiespar-Wirrwarr, sind auch die genannten gesundheitlich und hygienisch bedenkliche Empfehlungen, mehr als suspekt und das mit dem Hintergrund, dass Chefapokalyptiker Lauterbach für den Herbst und Winter immer noch besorgniserregende Infektionsszenarien an die Wand gemalt hat und mit dem neuen Corona-Regelwerk das pure Chaos der Unverständlichkeit zurückkehrt.
In der Pandemie galt häufiges und intensives Händewaschen mit Wasser und Seife noch als Königsweg zur Vermeidung einer Infektion und die UNICEF teilte mit, dass ein schnelles Wasser beträufeln und Abspülen nicht ausreichend ist.
Doch nun sagt Habeck: Kaltes Wasser genügt dafür auch und wenn man hierzu womöglich noch einen „Waschlappen“ benutzen würde, um Wasser zu sparen, wäre diese Hygiene einfach nur für die Katz und ein symbolischer Vorgang mit äusserst fraglichem Nutzeffekt.
Auch soll die Wassertemperatur in der Hausversorgung nicht so weit absinken, dass sich Legionellen breit machen können. Was dies bedeuten soll, wird wohl den meisten Bürgern nicht geläufig sein und Fragen aufwerfen.
Legionellen sind Bakterien und Umweltkeime, die in geringer Anzahl natürlicher Bestandteil von Oberflächengewässern und Grundwasser sind.
Sie können beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen, von grippeartigen Beschwerden bis zu schweren Lungenentzündungen, wie es z. B. bei der Legionärskrankheit der Fall ist.
Legionellen vermehren sich am besten bei Temperaturen zwischen 25 °C und 45 °C. Oberhalb von 60 °C werden sie meistens abgetötet und unterhalb von 20 °C vermehren sie sich kaum noch. Besonders in künstlichen Wassersystemen wie Wasserleitungen in Gebäuden finden die Erreger bei entsprechenden Temperaturen gute Wachstumsbedingungen. In Ablagerungen und Belägen des Rohrsystems können sich die Legionellen besonders gut vermehren.
Um einer massenhaften Vermehrung von Legionellen im Warmwassersystem eines Wohngebäudes vorzubeugen, sollten die Wasserleitungen regelmässig genutzt werden und Totstränge im Leitungssystem vermieden werden, damit kein Wasserstillstand in den Leitungen auftritt.
In einem Warmwasser-Speicher sollte die Regler-Temperatur am Trinkwasser-Erwärmer auf mindestens 60 °C eingestellt sein. Die Wassertemperaturen im Leitungssystem sollten an keiner Stelle Temperaturen unter 55 °C aufweisen.
Wenn dies nicht beachtet oder eingehalten wird, können sich in Leitungsnetzen Biofilme bilden. In Rohren, Armaturen und Klimaanlagen finden sich damit ideale Bedingungen für eine Vermehrung der Legionellen. Besonders im Wasser älterer und schlecht gewarteter bzw. selten benutzter Warmwasserleitungen und -Behälter kommt es dann häufig zur drastischen Vermehrung von Legionellen.
Ich bin wirklich gespannt, welche Reaktion vom Gesundheitsminister auf diese latente Gefahrenlage erfolgt und ob überhaupt eine entsprechende Aufklärung für die Bevölkerung stattfinden wird.
Märchenstunden der Politik
Ich komme mir langsam aber sich wie der Jäger des verlorenen Kilowatts aus dem Land Amnesien vor, der Angst vor einem heissen Winter hat, der uns für die Ukraine frieren und hungern lässt und der Drangsalierung durch den öko-sozialistischen Bevormundungsstaat Tür und Tor öffnet.
Ich warte nur noch auf die Einrichtung eines Lebensqualitätsministers, der Quoten für einem maximalen Energie- und Kraftstoffverbrauch pro Monat festlegt, wobei Überschreitungen strengstens geahndet und bestimmt, welche Elektrogeräte noch im Haushalt genutzt werden dürfen und fordert, dass die beleuchteten Hausnummern wieder abgeschafft werden und die elektrische Christbaumbeleuchtung verboten wird.
Ihm unterstellt ist die „Fachkraft zur Observierung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum wirtschaftlichen Umgang mit Energieträgern“, welche als eine Art Blockwart in eingeteilten lokalen Zonen fungieren kann und damit eine signifikante Reduzierung der Arbeitslosenzahlen erzielt wird.
Anstatt des Worts zum Sonntag, wird zusätzlich der neue Bundesweltrettungsbeauftragte Harald Lesch, im TV wöchentliche Anleitungen zur energetisch sparsamen Haus- und Personenreinigung, wie wasserfreie Hygiene mit feinem Sand, Mehrfachnutzung von Waschwasser, stromfreies Kochen mit Solarenergie sowie Nutzung energiefreier und wasserfreier Ecosan-Toiletten, verkünden und uns auf bedingungsloses Energieeinsparen einschwören.
Wohl dem, der der dies alles als sarkastische Satire zur „Schlechter-Menschlichkeit“ ansieht und eine Verwirklichung durch die regierenden „Möchtegernmoralisten“ ausschliesst, weil er anscheinend nicht das Ausmass der Krise erkennt, auf das unser Land zusteuert.
Damit finanziell klamme Bürger entlastet werden, fordern die Grünen, die Höhe der Dispozinsen bei den Banken zu begrenzen, die im Schnitt aktuell bei knapp zehn Prozent liegen. „Grundsätzlich halten wir Grüne es für notwendig, Dispozinsen für geduldete Girokontoüberziehung gesetzlich zu deckeln“.
Dies zu fordern dürfte sich wohl als schwieriges Unterfangen herausstellen, wenn die EZB beabsichtigt noch weiter den Leitzins zu erhöhen, auch wenn die Inflation manche Verbraucher in den Dispokredit treibt. Interessant ist allerdings die Tatsache, dass jeder Siebte seinen Urlaub mit dem Dispokredit finanziert und auf wesentlich billigere Ratenkredite verzichtet.
Wie man sieht, bestehen noch einige Möglichkeiten die Einsparung von Energie und Energieträger voranzutreiben sowie die Bürger vor ausufernden Kosten zu schützen, damit die Regierung ihre exzessiv angerostete Giesskannen-Politik weiter durchführen kann und selbst nicht sparen muss.
Es gibt aber auch bei der Opposition Bevormundungskünstler, die daran arbeiten, dass wir uns dem Niveau von afrikanischen Drittweltländern angleichen und fordern, dass im Winter das Saunieren verboten wird und auch verbindliche Raumtemperatur Begrenzungen in Privatwohnungen möglich sein müssen.
Das Narrenschiff Utopia ist in voller Fahrt, die Älteren unter uns erinnern sich noch an die Worte von Franz-Josef-Strauss und die politischen „Waschlappen-Märchenerzähler“ der Neuzeit, werden keine Mühe haben, die Werke der Gebrüder Grimm in den Schatten zu stellen.
Es kann und darf nicht sein, dass ich nach Budapest fahren muss, um am Ufer der Donau beleuchtete Burgen und Kirchen sowie Ausflugsschiffe sehen zu können, wie Kinder an Springbrunnen fröhlich spielen und man keine Angst vor dem Winter hat.
Wenn wir allerdings weiterhin „Gesamtentlastungspakete“ von Protagonisten zweier Welten, wie Habeck und Lindner, geschnürt bekommen, die sich als respektloser „Sündenfälle“ erweisen und sich zusätzlich der Kanzler stande pete befugt fühlt, noch eigene, nicht durchdachte Schnellschüsse zu verkünden, habe ich wenig Hoffnung, dass unsere deutsche Welt bald wieder im warmen Licht erstrahlen wird. Jeder murkst gegen Jeden, so gut er kann.
Wenn ich weiterhin lese, dass dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dem Technischen Hilfswerk im nächsten Jahr deutlich weniger Mittel als in diesem Jahr zur Verfügung stehen sollen und dies, obwohl die Pandemie noch nicht ausgestanden ist, die Gefahr von Waldbränden und Fluten stetig zunimmt, ist das ein fatales Zeichen und bewirkt eine Schwächung des Bevölkerungsschutzes in grob fahrlässiger Art und Weise.
Der Tiefpunkt-Kanzler hat auf seiner eigentlich höchst unnötigen Sommertour verkündet, dass er zusammenrechnen will was die Regierung sich noch leisten kann und sein Gefühl ihm sagt, dass er dies gut machen wird. Hört, hört, hoffentlich vergisst er nicht, was er gesagt hat und fügt keine weiteren hochnotpeinliche Erinnerungslücken seinem unerschöpflichen, dissoziativen Amnesie-Repertoire hinzu.
Bitte dabei nicht vergessen, dass seine sog. Erinnerungslücken auch billige Ausreden und einfache Lügen sein könnten, um einer Abstrafung bzw. Demission zu entgehen. Falls er aber an einem schweren Fall von selektiver, prä-seniler Demenz leiden sollte, drängt sich die Frage auf, ob ein Mann, der so grosse Gedächtnislücken aufweist, gesundheitlich und geistig in der Lage ist, unsere Staatsgeschäfte zu führen.
Es ist deshalb an der Zeit, dass die Opposition, welche auch immer, einen Misstrauensantrag stellt, indem sie auf die Abberufung des Kanzlers pocht, da es bei solchen eklatanten und mehrmaligen Erinnerungslücken nicht sein kann und darf, dass solch ein Mensch unserer Regierung vorsteht.
Ein Artikel im Stern beschreibt seine Situation in perfekter Weise.
Olaf Scholz – „ein Mensch, dem andere egal sind, lenkt unser Land“. Scholz hat etwas Autistisches, er muss und will gar nicht geliebt werden. Sein Leben lang hat er als Politiker eigentlich nur Ohrfeigen kassiert. Er ist mit dem schlechtesten Ergebnis in den SPD-Bundesvorstand gewählt worden. Er ist mit dem schlechtesten Ergebnis Generalsekretär geworden. Er ist mit dem schlechtesten Ergebnis Bundeskanzler geworden.
Er ist sogar von seiner eigenen Partei abgestraft worden, da sie ihn nicht als Parteivorsitzenden haben wollten und trotzdem macht er weiter. Jeder andere hätte hingeworfen, hätte gesagt: „Ok, die Mehrheit will mich nicht.“ Aber das ist ihm egal. Er steht stattdessen auf dem Standpunkt, wenn 25 Prozent reichen, um Kanzler zu werden, dann ist es so. Punkt. Ihm ist letztlich völlig gleichgültig, was die Leute über ihn denken oder fühlen, und das ist eigentlich eine erschütternde Erkenntnis.
Hinzu kommt, dass er nur Kanzler geworden ist, weil seine Konkurrenten Laschet und Baerbock unentschuldbare Fehler während des Wahlkampfs gemacht haben und er so, ohne irgendetwas tun zu müssen, an die Spitze gespült wurde.
Ich denke, es erübrigt sich noch weiters hinzuzufügen und zeigt mit welchem schlumpfigen Gesinnungsgenossen wir es zu tun haben und welch minderbemitteltes Geisteskind er ist, auch wenn er sich noch so oft „unterhaken“ und nicht allein laufen will.
Anscheinend hat das Hygiene-Notstandsland Deutschland keinen besseren „Ober-Waschlappen“ und Murks-Ableger-Koalitionäre verdient, die sich durch ihre unverbindliche Hilflosigkeit zum Gespött in der Welt machen und selbst die indigen Bewohner Afrikas aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus kommen.
Das alles geschieht, wenn den Parteien die Verteidigung der eigenen Dogmen wichtiger sind als die Behebung einer Inflations- und Versorgungskrise und dies leider ohne grosse Rücksicht auf Verluste. Die „Kurzfristenenergiesicherungsverordnung“ erinnert an vergangene dunkle Zeiten in jeder Hinsicht und ist in seiner Flickschusterei der Verdunkelung kaum zu überbieten.
Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich zum „Waschlappen“ gebracht und werde mir morgens und abends, natürlich bei Kerzenschein, kaltes Wasser aus dem Mehrfachwassernutzungstrog auf den Waschhandschuh tröpfeln, meine staatlich empfohlene Alibi-Körperreinigung durchführen und hoffen, dass ich bei meinem Hygiene-Streckbetrieb von Infektionen verschont bleibe.
Das Ampelzeitalter garantiert uns einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verfall, der immer schneller vonstattengeht, da man nicht erkennt, dass im Kampf der Ideologien immer die Physik gegen die Politik gewinnen wird und eine autosuggestive Energieversorgung, die auf Wind und Zufall aufgebaut ist, keine sichere Zukunft gewährleisten und schon gar nicht die Welt retten kann.
Es ist dringend ein politischer Klimawandel von Nöten, der die offensichtliche deutsche Abwrack-Lust und den Zwang zur bürgerlichen Unterwerfung stoppt. Die Freiheit des Individuums muss wieder Vorrang haben, was nur gelingen kann, wenn der Bürger mehr Eigenverantwortlichkeit an den Tag legt, damit die unsäglichen Belehrungen und zynischen Spartipps der Politiker hinfällig werden.
„Auch liegt mir Deutschland warm am Herzen. Ich habe oft einen bittern Schmerz empfunden bei dem Gedanken an das deutsche Volk, das so achtbar im Einzelnen und so miserabel im Ganzen ist.“
Es macht mich traurig, dass diese Gedanken von Johann Wolfgang von Goethe ca. 200 Jahre später wieder beschämende Realität werden könnten und zudem leider auch die Achtbarkeit des Einzelnen in Frage gestellt werden kann, falls er nicht zum Umdenken bereit sein sollte.
„Warum wirfst du das Handtuch, wenn ein Waschlappen auch gereicht hätte?“
Monika Kühn-Görg, Autorin
Es tut mir leid, aber Deine Blogs bestehen nur aus Draufschlagen auf alles was sich politisch so bewegt. Damit folgst Du dem medialen Zeitgeist, speziell dem der sozialen Medien. Es gibt außer dem Verteilen von Schlägen keine wirklich konstruktiven Vorschläge. Du blendest die unverschuldeten Krisen des Ukraine Krieges, der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, der China Thematik u.v.am einfach aus. Alle sind schlecht, Deutschland geht den Bach runter. Worauf läuft das hinaus? Du stärkst mit solchen Blogs beide Ränder, also extrem links und extrem rechts. Willst Du das? Wenn ich Deinen Blog lese würde ich entweder nicht mehr wählen, oder eine der beiden Parteien der Extreme. Das kann doch nicht Deine Intention sein….
Ich schlage nicht drauf, sondern kritisiere die herrschenden politischen Missstände. Was den medialen Zeitgeist anbelangt, geht es zunehmend den Medien so wie mir und sie verabschieden sich von den anfänglichen pauschalen Lobhuldigungen der Ampel-Koalition. Was in den sozialen Medien geschieht, ist eine andere, für mich nicht relevante, polemische Hausnummer. Wenn ich sehe, was in den letzten sechs Monaten die Regierung für nicht nachvollziehbare und sinnlose Regelungen erlassen hat, muss ich mich fragen, wer für wen da ist. Der demokratische Rechtsstaat muss für den Bürger da sein und nicht umgekehrt. Der mündige Bürger versteht weder die Corona-Regel noch die Energiesparmassnahmen und die auf den Bürger abgewälzten monetären Belastungen. Ein kaum kontrollierbarer Flickenteppich jagt den anderen und der Staat wird immer übergriffiger. Der Rechnungshof warnt bereits vor Staatsversagen, die Regierung schmiedet Wolken-Kuckucksheim-Zukunftspläne und ist nicht in der Lage die Gegenwartsprobleme zu lösen. Meine Intention ist einfach, der unfähige Kanzler muss weg und Neuwahlen her, in der Hoffnung, dass der Bürger Eigenverantwortung zeigt und nicht die links- und rechtsextremen Parteien wählt.