Hochkonjunktur der Untergangspropheten

Endzeitideologien auf dem Vormarsch
Seit Corona, die Ausrufung der Klimakrise, der Ukraine Krieg, die Inflation und einhergehende Deindustrialisierung unseren Alltag bestimmen und sich unser führungsunfähiger Kanzler auserwählt fühlte, mit viel Wumms eine Zeitenwende zu propagieren, schossen die selbsternannten Weltuntergangspropheten als auch die Weltrettungsexperten der Ampel-Koalition förmlich ins Kraut.
Berauscht von ihrem eigentlich unerwarteten Wahlerfolg, entfernten sie sich zusehends, mit unrealistischen, gesinnungsgefärbten Machbarkeitsillusionen, von der gelebten Realität. Die Versuche, mit ihren utopisch daherkommenden Drohkulissen der Alternativlosigkeit, die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen zum Besseren zu verändern, scheiterten kläglich.
Mit ihren ideologischen Verhaltensmechanismen und einem Dauer-Trubel um viel Nichts zerstörten sie das Vertrauen in die demokratische Politik. Ihre Argumente und Narrative bezüglich einer besonders gewünschten höheren Klimaschutz-Ordnung wurden vom Grossteil der Bürger nicht verstanden.
Dies führte, weil durch permanente Bevormundung die Individualität des Einzelnen beschnitten werden sollte, zu einer allgemeinen Verdrossenheit, die eine Spaltung der Zivilgesellschaft zur Folge hatte.
Durch Verbote und Aufrufe zum Verzicht versuchten die Propagandaabteilungen der Ministerien die Ergebenheit der Bevölkerung gegenüber dem Staat zu sichern, was letztendlich genau das Gegenteil bewirkte.
Das zusätzliche Auftischen von zahllosen Horrorszenarien und Weltuntergangsmythen, sowie das andauernde Wiederkäuen in den Medien und TV-Polit-Shows, zeichnete ein dystopisches Zukunftsgemälde, das dem Weltuntergangs/Weltgerichts-Triptychon von Hieronymus Bosch in nichts nachsteht und in ihrer grausamen Düsterheit die Frage aufwirft, ob die Menschheit überhaupt noch zu retten ist.
Durch die heillose Zerstrittenheit der Koalitionsparteien, die in Person des permanent zaudernden und meinungsschwachen Kanzler noch zusätzlich an Brisanz gewann, wurde dafür gesorgt, dass die breite Masse der Wähler der Regierung und ihren inkompetenten Meinungsführern das Vertrauen entzog und nicht gewillt ist, ihren populistischen Endzeitideologien ausreichend Glauben zu schenken.
Der Bürger ist nicht mehr bereit die Fehlentscheidungen zu tolerieren und weitere Inkorrektheiten zu begünstigen, da sie tagtäglich die daraus resultieren Demokratiedefizite zu spüren bekommen.
Die Teuerung, dir Energieversorgung, die Defizite auf dem Wohnungsmarkt sowie die industrielle Abwanderung bewirken einen negativen Strukturwandel und begünstigen zunehmende Armut und Gewalt sowie der Verlust von Zusammenhalt und Werten.
Man könnte ohne weiteres die Liste der schädlichen Auswirkungen, die in vielen Fällen miteinander verknüpft sind und nachteilige Kettenreaktionen verursachen, beliebig verlängern, doch verstehen es die fachlich versagenden Dystopisten auf den Regierungsbänken nicht, sich gegen diese Abhängigkeiten zu wehren und verschärfen diese noch.
Dystopie als Geschäftsmodell
Der Name für das Genre der Dystopie kommt aus dem Griechischen: Dys heisst schlecht, Tópos ist der Ort, die Stelle.
Eine dystopische Verkündung beschreibt einen schlechten Ort und erahnt die Zukunft. Die Dystopie ist das Gegenteil der Utopie, die meist auf eine gute, schöne und friedfertige Zukunft verweist.
Sie variiert mit Entwürfen zur Zukunftsperspektive und nutzt hierzu wiederkehrende Themen, wie z. B. die diktatorische Herrschaft mit Totalüberwachung, Zerstörung und Verwüstung des Planeten, knappe Ressourcen, turbokapitalistischen Kriege, migrantische Überfremdung durch globale Okkupation und Pandemien, wo am Ende immer der Seuchen- oder Klimatod droht.
In diesen offenbarenden Horrorszenarien wird der Versuch unternommen Teile der erkennbar desaströsen Gegenwart zu integrieren, damit auch soziale Gesellschaftsschichten, die bildungstechnisch voneinander getrennt sind, eine eigenständige Selbstoptimierung erfahren können.
Dies kommt allerdings einem zivilisatorischen Widerspruch in sich gleich, da die unbändige schulmeisterliche Beschwörungslust der regierenden Polit-Gesinnungsgemeinschaft eher das Gegenteil beim mündigen Bürger bewirkt.
Nichtsdestotrotz hat sich in der Umbruchphase der „Pseudo-Zeitenwende“ das Entfachen von Zukunftsfurchtsamkeit zu einem prioritären Geschäftsmodell der Ampel-Regierung entfaltet.
Speziell im diesem Jahrzehnt lässt sich beobachten, dass Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel bei vielen Menschen Gefühle der Verunsicherung und des Kontrollverlustes bewirkt haben und als guter Nährboden für unheilbringende Botschaften erscheint, welcher die Basis für das Schüren von Zukunftsängsten ist und dafür sorgen soll, dass die mutlosen Bürger gehorsam dem Takt der Obrigkeit folgen.
Bei diesem Unterfangen wird dem Klimaschutz alles untergeordnet und die Rettung der Welt als alternativloses Alibi benutzt, um von dem universellen Versagen in anderen wichtigen Ressorts abzulenken.
Grosse Teile der Ampel-Koalition sind nach wie vor der Überzeugung, dass eine deutsche Vorbildfunktion dazu führen wird, dass die umweltpolitischen Schurkenstaaten ihre bisherige Energiegewinnung, die überwiegend auf fossilen und reichlich verfügbaren Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und Erdgas basiert ist, auf Wind- und Solarenergie umstellen und auch Abstand von dem Bau von Atomkraftwerken nehmen müssen.
Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wird mit Hilfe der Medien eine dystopische Panikmache propagiert, welche assoziiert, dass ihre exklusiven Ansichtsweisen und Unheils-Verkündigungen die einzig zutreffenden sind und wer nicht dieser Meinung ist wird verabscheut und geächtet.
Zur Rechtfertigung dieser Kampagnen werden in erster Linie die Bewertungen des Intergouvernemental Panel on Climate Change (IPCC), auch als „Weltklimarat“ bekannt, herangezogen, welcher ein Institution der Vereinten Nationen ist.
Der Club of Rome, in dem Wissenschaftler aus mehr als 30 Ländern seit 1968 versuchen die Zukunftsaussichten der Menschheit auszuloten, ist ebenfalls ein Instrumentarium, welches sich der Zukunftsforschung verschrieben hat.
Beide Institutionen bedienen sich einer von Computern simulierten Mechanik des Niedergangs und die daraus resultierenden Visionen des Verfalls, werden von vielen Politikern, die sich der Apokalypse und Weltrettung verschrieben haben, als die einzig wahre Lehrmeinung angesehen, dessen Anschauungen alternativlos Glauben geschenkt werden muss.
Besonders eine vom Club of Rome in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 1972, die von dem amerikanischen Wissenschaftler Dennis Meadows und vielen weiteren Autoren verfasst wurde und sich mit den Grenzen des Wachstums und der Endlichkeit aller Dinge auseinandersetze, erzielte eine weltweite Aufmerksamkeit.
Tenor der Ausarbeitung war, dass in einer endlichen Welt, die von endlichen Ressourcen lebt, kann ein exponentielles Wachstum, wie es im Nachkriegsboom verzeichnet wurde, nicht von Dauer sein.
Konkreter formuliert hiess das, wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, die Industrialisierung, die Umweltverschmutzung, die Nahrungsmittelproduktion und die Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht.
Diese Erkenntnis war eigentlich von einer logisch banalen Art und ihr wurde durch eine daraus abgeleitete apokalyptische Prognose eine Dramatik verliehen, die einen Rohstoff-Kollaps in absehbarer Zeit prophezeite.
Man dividierte die bekannten Reserven der nicht erneuerbaren Rohstoffe durch ihren jährlich wachsenden Verbrauch und ermittelte so die Zeit bis zu ihrer Erschöpfung. Aufgrund dieser Methode liess sich zeigen, dass nicht nur Erdgas und Erdöl, sondern auch Kupfer, Gold oder Silber innerhalb von höchstens fünfzig Jahren endgültig aufgebraucht sein würden.
Weiterhin wurde beteuert, dass höhere Preise, für zusehends knapper werdende Ressourcen oder technische Neuerungen, zur effizienteren Gewinnung von Rohstoffen den fatalen Lauf der Dinge nicht verändern und sich das Ende allenfalls hinauszögern würde.
Neue Technologien wurde sogar als gefährlich taxiert, da sie „unsere Aufmerksamkeit vom Hauptproblem, dem exponentiellen Wachstum innerhalb eines begrenzten Systems, ablenkt und wirklich wirksame Massnahmen zu seiner Lösung verhindert“.
Zur Berechnung des Untergangsszenarios wurde ein Hochleistungsrechner benutzt, der so konstruiert war, dass man alle Faktoren des Wachstums und des Mangels per Knopfdruck variieren und optimieren konnte.
Es liessen sich die Rohstoffreserven erhöhen, die Geburtenkontrolle perfektionieren oder die Umweltverschmutzung zum Verschwinden bringen und das Resultat war stets das gleiche, denn selbst unter idealen Bedingungen kam es früher oder später zum Untergang.
Dieses extrem wachstumskritische Szenario und sein scheinbar taugliches Idealbild, ohne reale Grundlage für eine Verwirklichung, fand bei vielen Bürgern und Politikern einen grossen Anklang und die Ära der fundamentalen Systemkritik, was die Ablehnung der kapitalistisch-industriellen Lebensweise anbelangt, wurde ins Leben gerufen hat in den Jahren danach stark an Bedeutung gewonnen.
Über 50 Jahre später wissen wir, soweit das überprüfbar ist, dass sich die Schreckensszenarien als kapitale Fehlprognosen erwiesen haben und ein offensichtliches Manko in den Gedankengebäuden der Verfasser für die irrigen Einschätzungen vorhanden war.
Sie ignorierten die Tatsache, dass die Verknappung eines Rohstoffs, dessen Preis erhöht, was wiederum Anreize schafft, das kostbare Gut effizienter zu nutzen oder nach neuen Vorhaben Ausschau zu halten oder das teure Material durch ein günstigeres zu ersetzen.
Der Ökonom Julian L. Simon kritisierte die Wachstumsbegrenzungstheorie der Club of Rome Veröffentlichung und stellte sie als untauglich hin.
Er ist der Meinung, dass eine rein physische Messung der Reserven nicht ausreichend ist, um zu definieren, was wir in Zukunft an Vorräten zur Verfügung haben. Daher ist es unwahrscheinlich, dass diese Methode zuverlässige Prognosen liefert.
In seiner Darstellung waren Reserven nicht als absolute Mengen an Material zu verstehen, sondern als Grössen, die je nach Preis, verfügbarer Technologie oder Kosten zur Gewinnung der Rohstoffe variieren.
„Natürliche Ressourcen sind nicht endlich“, schrieb er und formulierte so quasi die Gegenthese zu der Theorie der Grenzen.
Der Wirtschaftsnobelpreisträger William Nordhaus von der Universität Yale hat ebenfalls festgestellt, dass sich im Laufe der Industrialisierung, trotz gesteigertem Verbrauch, die realen Preise für Rohstoffe nicht erhöht haben und sind im Gegenteil in vielen Fällen gesunken.
Zu erklären ist dies mit dem technischen Fortschritt, den Meadows und seine Kollegen für so bedrohlich hielten.
In den letzten zwei Jahrhunderten hat die Technologie den Wettlauf gegen die Erschöpfung und die sinkenden Erträge von Rohstoffen eindeutig gewonnen schrieb Nordhaus und es gibt aus seiner Sicht auch keinen Grund zur Annahme, dass dieses Rennen künftig einen anderen Verlauf nehme.
Somit ist heute das Schwinden von natürlichen Reserven selbst bei Wachstumskritikern kein Thema mehr und im Vordergrund von weiterführenden Überlegungen steht das Zuviel an Rohstoffverbräuchen und die daraus folgende übermässige Erzeugung von Treibhausgasen.
Auch in der Klimadebatte gilt indessen, dass bei vielen Überlegungen es am Verständnis für die Wirkung von Preismechanismen fehlt.
Würde im Rahmen der Klimapolitik das ausgestossene CO2 konsequent mit einem Preis versehen, würden Anreize geschaffen, um die zur Lösung des Klimaproblems nötigen Massnahmen und Technologien zu entwickeln.
Es könnten damit Bedingungen erarbeitet werden, welche dafür sorgen, dass die Triebhausemissionen eine signifikante Reduzierung erfahren.
Prognostik als Zukunftswissenschaft
Der allgemeine Menschheitstraum, den Schleier zu lüften, der die Zukunft verhüllt, hat gerade in den momentan besonders unsicheren Zeiten eine grosse Bewandtnis erlangt und das Verlangen frühzeitig das Kommende zu sehen, um eine Vorstellung zu bekommen, wie es mit unserem Dasein weitergeht, ist ein riesengrosses Urbedürfnismit mit einem ebenso ausgeprägten Erwartungshorizont.
Denn erst wenn es gelingt, der noch gestaltlosen Zukunft einen wie immer gearteten Wirklichkeitscharakter zu verleihen, kann man sich dem Kommenden stellen und erst dann lohnt es sich, mittel- und langfristig zu planen.
Die vielfältigen Verfahren der Neuzeit, mithilfe von Grossrechnern plausible Zukunftsszenarien zu entwickeln, reichen von mathematisch-statistischen Techniken hin bis zu den vielbeschworenen Algorithmen unserer Zeit, die als Basis für unterschiedliche hochkomplexe Prognosesysteme dienen.
Komplex bedeutet in diesem Kontext, dass die einzelnen Faktoren eines Geschehens nicht in Gänze bekannt sind und daher auch nicht differenziert und durchgehend analysiert werden können. In Prognosen geht es darum, Handlungsräume perspektivisch zu definieren und in diesen mögliche Parameter und Variablen eines künftigen Geschehens und Handelns zu erkennen.
Es geht darum die Häufigkeit von gleichzeitig auftretenden oder sich gleich verhaltenden Merkmalen oder Sachverhalten mittels einer rationalen Reduzierung handhabbar zu machen, oder zumindest handhabbarer erscheinen zu lassen.
Diese Handlungs- und Denkräume werden selbstredend aus dem Erfahrungshorizont und dem intellektuellen Repertoire eines definierten Zeitraums beschickt und je weniger Variablen die abgeleiteten Modelle haben und je kürzer die Zeithorizonte sind, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Prognose eintrifft.
Im eigentlichen Sinne handelt es sich bei den hochkomplexen Hypothesen bezüglich der aktuellen Klimadebatte mehr um Modellrechnungen als um Prognosen und das „wahre Modell“ liefert nicht immer die genauesten Prognosen und oft kann ein als falsch angenommenes Modell die besseren und zutreffenderen Voraussagen liefern.
So ist es nach wie vor der Fall, dass man nichts genaues weiss und auch die Wissenschaft leider nicht in der Lage ist absolut verlässliche Szenarien zu den einzelnen Problemlösungen zu liefern.
So bedient sich zunehmend die Prognostik der Zukunftsforschung, mit hochgerechneten, computergestützten Vorausschätzungen und Projektionen, die man als weitestgehend verlässlich betrachtet und man versucht die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Systemwissenschaften zu einer universalistischen Wissenschaft des Klima-Wandels zu formen.
Bei diesen Überlegungen, welche in ihrer Vielschichtigkeit unterschiedlichste Systemtheorien beinhaltet, spielt die Probabilistik eine wichtige Rolle, die sich mit Wahrscheinlichkeiten in heterogenen Mechanismen beschäftigt und die Dimensionen des Nicht-Wissens, des Noch-Nicht-Wissens, des Risikos und der Un-Wahrscheinlichkeit mit ins Kalkül nimmt.
Berichte des Weltklimarates als unfehlbare Prognostik
Alle sechs Jahre werten ehrenamtlichen Forscher und Wissenschaftler aus aller Welt und aus verschiedenen Fachgebieten für den Weltklimarat (IPCC) der Vereinten Nationen (UN) relevante Studien zum Klimawandel aus.
Der Weltklimarat IPCC betreibt selbst keine Forschung. Der Weltklima-Bericht ist die grösste wissenschaftliche Kooperation der Welt, in dem der aktuelle Stand der Klimaforschung zusammenfasst ist und eine Prognose für die Zukunft abgegeben wird.
Am aktuellen sechsten Bericht haben 234 Autoren aus 66 Ländern gearbeitet, zehntausende weiterer externer Experten kommentierten die Ergebnisse, wobei 14.000 Studien einflossen.
Die Aussichten sind düster, da die globale Durchschnitts-Temperatur früher um 1,5 Grad Celsius ansteigen könnte als bisher gedacht. Die Schätzungen sind nach Aussagen der Verfasser präziser, weil leistungsstärkere Computer genauere Berechnungen anstellen können.
Die Warnungen sind eindeutig und ohne drastische Reduzierung des CO2 Ausstosses wird das 1,5-Grad-Ziel in den 2030er Jahren überschritten. Aktuell sind die Emissionen sogar weltweit am Steigen. Um das Ziel zu erreichen, müssten sie um 48 Prozent im Vergleich zu 2019 vor der Corona-Pandemie sinken.
Die derzeitigen Massnahmen und Pläne reichen laut dem Bericht bei Weitem nicht mehr aus und der Klimawandel schreitet schneller voran als gedacht. Auch die Folgen werden gravierender sein als bisher angenommen. Die Dringlichkeit, jetzt zu handeln, sei gestiegen.
Nur wenn die Menschheit die Treibhausgas-Emissionen schnell und umfassend reduziert, könne die Erderwärmung auf unter 1,5 Grad begrenzt werden. Ansonsten drohten immer mehr Extremwetter, sowie Hochwasser, Starkregen, Dürren, Hitzewellen und Feuerkatastrophen.
In den Sachstandsberichten finden sich Prognosen, die auf verschiedenen Szenarien beruhen, wobei vom IPCC keine Handlungsempfehlungen abgegeben werden.
Es herrscht ein Konsens, dass CO2 der wichtigste Klimatreiber ist, da seine Konzentration in der Atmosphäre sehr stark angestiegen ist und der Mensch mit seiner Verbrennung fossiler Energieträger der wichtigste Hauptversucher ist. Neben dem CO2, ist Methan das zweite wesentlich klimaschädigende Treibhausgas, es steigt aus vielen Quellen in die Atmosphäre auf, wie z. B. aus Mülldeponien, Rindermägen, Reisfeldern und tropischen Feuchtgebieten.
Es wird befürchtet, dass die fortschreitende globale Erwärmung die Methanbildung in Sümpfen weiter ankurbeln könnte und das Gas auch aus den Permafrostböden freigesetzt wird, unter denen es in riesigen Mengen gespeichert ist.
Wenn diese Emissionen nicht deutlich vermindert werden können , dann wird sich das Klima auf der Erde gravierend ändern, mit schmerzhaften Auswirkungen für die Menschen.
All diese Erkenntnisse sollen den Regierungen eine Orientierung bieten, damit diese wissenschaftsbasierte Entscheidungen treffen und entsprechende Abhilfemassnahmen in Form von diversen Klimaschutzpaketen auf den Weg gebracht werden können.
Ob dies allerdings ausreichend ist, um einen globalen „Klimanotstand“ auszurufen und die Regierungen ihre Tätigkeiten diesem unterzuordnen müssen, wird speziell von den Schurkenstaaten, die nach wie vor fossile Energieträger in grossen Umgang nutzen, komplett ignoriert.
Deutschland zeigt sich unbeirrt und will bis 2045 eines der ersten Industrieländer werden, das klimaneutral wirtschaftet, was durchaus als Utopie angesehen werden kann. Im Jahr 2022 sind laut Umweltbundesamt die Treibhausgasemissionen für Deutschland lediglich leicht um 1,9 Prozent gesunken, was ein Zeichen in die richtige Richtung, aber bei weitem nicht ausreichend ist.
Mit einem Sofortprogramm will man vieles gleichzeitig und sehr schnell tun und setzt auf Technologien wie Elektromobilität, Wind- und Solarkraft oder nimmt auch die Wasserstoffproduktion in den Blick.
Das alles geschieht, obwohl man weiss, dass man für den Ausbau und die Finanzierung der dafür notwendigen Erneuerbaren Energien nicht die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung hat.
Daraus ergibt sich nicht nur für Deutschland eine besondere Problemstellung und die Wissenschaft und Politik ist aufgefordert sich mit Alternativen zu beschäftigen, die möglicherweise einen anders gearteten Aufwand erfordern und man prüfen musss, ob man mit divergenten technologischen Mitteln, die weniger kostenintensiv sind, eine Treibhausgasreduzierung erzielen kann.
Wenn man dies alles bedenkt, sollte es durchaus statthaft sein, sich intensiver mit Alternativen zu beschäftigen, da der IPCC-CO2-Konsens zwar vordergründig vorhanden ist, aber real wegen der Unerfüllbarkeit der Abhilfemassnahmen sukzessive offene Fragen, Zweifel und Unsicherheiten bestehen, die einer möglichst raschen Beantwortung bedürfen.
Dies betrifft die Zielsetzung, welches Klima wir überhaupt anstreben sollen, der Gegenrechnung bezüglich positiver Auswirkungen von erhöhten CO2-Konzentrationen, das Ausmass und die Geschwindigkeit der anthropogenen Klimaänderungen und den Einfluss anderer Verursacher.
Wenn diese notwendigen Berücksichtigungen nicht seriös erfolgen und man weiter auf die alleinseligmachenden Ideologien besteht, werden die Erfolgsaussichten für die bisher vorgeschlagenen Abhilfemassnahmen zur Reduzierung der anthropogenen CO2-Freisetzungen prinzipiell nicht gerechtfertigt und weitgehend wirkungslos sein, sodass wir eher einen Ampel-Notstand zu beklagen haben, der unsere Zukunft gefährdet.
Mögliche IPPC-Fehleinschätzungen
Der Weltklimarat hat ein in sich geschlossenes Gesamtsystem zur Beschreibung des Kohlenstoffkreislaufs der Erde entwickelt und geht insbesondere von folgenden Annahmen aus:
• Im Jahre 1750 herrschte ein Gleichgewicht bei 280 ppm CO2-Konzentration in der Atmosphäre und einem jährlichem Austausch von etwa einem Viertel des atmosphärischen CO2-Inventars.
• Ohne menschliche Eingriffe würde dieses Gleichgewicht heute noch unverändert weiter bestehen.
• Gestört wird dieses Gleichgewicht nur durch die anthropogenen CO2-Freisetzungen. Diese Freisetzungen haben die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit 1750 bis heute auf 410 ppm erhöht. Derzeit betragen die anthropogenen Freisetzungen 4 ppm pro Jahr. Etwa die Hälfte von ihnen verbleibt in der Atmosphäre. Die Konzentration in der Atmosphäre nimmt dadurch jährlich um 2 ppm zu.
Diese drei Annahmen werden von einigen Wissenschaftler in Zweifel gezogen und sind umstritten. Falls sie nicht in Gänze stimmen und sich als fraglich und unberechtigt herausstellen sollten, könnte das IPCC-Prognostik-System in sich zusammenbrechen.
Sie können zusammen nur stimmen, wenn es tatsächlich unterschiedliche Zeitkonstanten für die Entnahme von CO2-Molekülen aus der Atmosphäre gibt. was der entscheidende Punkt ist.
Sollte es die unterschiedlichen Zeitkonstanten nicht geben, ist das IPCC-System nicht stimmig, ebenso wie die Schlussfolgerungen für das Klima und dadurch würden die daraus abgeleiteten Forderungen zur Reduzierung der CO2-Freisetzungen ihre Begründung verlieren.
Nach den Regeln der Physik kann es keine unterschiedlichen Zeitkonstanten für die Entnahme von CO2-Molekülen aus einer sich selbst überlassenen Atmosphäre geben.
Die Annahmen von IPCC für ihre Modelle passen daher nicht zum System „Erde“ mit seinen physikalischen Gesetzmässigkeiten und mit allen Folgen, die sich daraus ergeben.
Anerkannte Wissenschaftler, aus der wachsenden Gilde der Klimarealisten, weisen verstärkt auf diverse Unschärfen bei den einzelnen Prognosemodellen hin und monieren, dass diese mit Unsicherheiten, die eine erhebliche Relevanz haben könnten, behaftet sind.
Nichtsdestotrotz steht an erster Stelle der Klimahype, der vordergründig durch die Prognosen des Weltklimarates ausgelöst und gestützt wird, welcher den Eindruck vermittelt, dass sich die Klimawissenschaft in allen wichtigen Fragen einig ist und anscheinend viele der involvierten Fachleute nicht wahrnehmen wollen, dass manche ihrer Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zunehmend auf tönernen Füssen stehen.
Sie bemängeln zusätzlich die gefährliche Nähe der Politik zur Klimaforschung und sehen eine Gefahr, dass die Politiker, ihrem klienteltechnischen Gusto entsprechend, bewusst Ergebnisse manipulativ interpretieren bzw. verfälschen, um mit fragwürdigen Weltrettungsattitüden, die aus einer fanatischen Gesinnung resultieren, ihre Wählerschaft bei der Stange halten zu können.
Mir liegt es fern den sogenannten „Klimaleugnern“ Munition zu liefern, doch für die drei oben genannten Ansichten konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden, dass sie faktisch falsch und für die Klimaforschung unbedeutend sind.
Deshalb muss es durchaus statthaft sein, darüber diskutieren zu können und nicht gleich als leugnerischer Verschwörungstheoretiker stigmatisiert zu werden.
Zwischenfazit
Aus Schwarz-Rot-Gold ist ein Rot-Grün-Gelb-Germanien geworden, welches auf dem besten Weg ist, die klassischen deutschen Tugenden und Werte zu verhehlen.
Die mit der Ampel-Koalition verbundene, neue Staatsidee fühlt sich nicht mehr an die ursprünglichen nationalen Paradigmen gebunden und will den Bürger als unmündig-steuerbare und moralisch-kontrollierte Einheit in einem pseudo-kosmopolitischen Machwerk sehen.
Deren Logik folgt nicht mehr der waagerechten und symmetrischen Idee der Demokratie, sondern bevorzugt den strammen imperialen Dirigismus, der von oben nach unten stattfindet.
Diese unzumutbare Ausrichtung wird als Wille des „Volkes“ propagiert, der den Geist der „Zeitenwende“ verkörpert und die Zukunft sichern soll.
Die Dilettanten der regierenden Politiker-Gilde versuchen mit einer überwiegend praktizierten Hau-Ruck-Gesetzgebung die geforderten Verzichte und ausgesprochenen Verbote zu rechtfertigen, die grösstenteils auf realitätsblinden Vermutungen und nicht fundierten Weissagungen basieren und viele handwerkliche Fehler der Betriebsblindheit aufweisen.
Sie opfern damit die notwendige fachbezogene Gründlichkeit gegen eine Schnelligkeit die, vom woken Populismus getrieben, eine klimatöse Apokalypse-Verliebtheit unterstreicht.
Man hat sich Deutschland bis zur Unkenntlichkeit zu transformieren auf die Fahnen geschrieben, will dies mit einer imperativen Selbstverständlichkeit durchsetzen, die an einen diktatorischen Grössenwahn erinnert.
Durch falsch verstandene Wirtschaftspolitik wird eine riskante Subventionspolitik betrieben, die ihren Gipfel darin finden soll, dass dem US-Halbleiterhersteller Intel zehn Milliarden Euro an Subventionen zugesagt wurden.
Mit diesen 10 Milliarden Euro könnte der Bund auch zweihunderttausend Sozialwohnungen pro Jahr bauen oder könnte in 2,4 Gigawatt Offshore-Windkapazität investieren, das einem Äquivalent von zwei Kernkraftwerken entspricht.
Was den Irrsinn dieser Grössenwahn-Aktion unterstreicht, ist die Tatsache, dass der Fabrikneubau mit erheblichen ökologischen Risiken verbunden ist und um diese zu managen, muss die Stadt Magdeburg voraussichtlich eine neue sehr kostspielige Wasserversorgungsanlage für ihre Einwohner bauen.
Wenn diese Vorgehensweise Schule machen sollte, um unsere wirtschaftlichen Abhängigkeiten von autokratischen Regimen zu mindern, dann treiben wir den Teufel mit dem Beelzebub aus und düpieren nachhaltig die heimische Wirtschaft.
So agieren keine verlässliche Gestalter einer prosperierenden nationalen Zukunft, sondern von einem Volkszorn Getriebene. Probleme werden nicht an der Wurzel bekämpft, sondern es wird in homöopathischen Dosen an den Symptomen herum gedoktert. Mit dieser Attitüde reagieren wir lediglich auf die Belange der Gegenwart und lassen eine sinnvolle Zukunftsgestaltung ausser Acht.
Wir leben ohne Frage in sehr schwierigen Zeiten und die liberale Demokratie steht durch interne und externe Einflüsse stark unter Druck.
Wir hatten eine Pandemie zu bewältigen, nur wenige tausend Kilometer entfernt findet ein irrsinniger Krieg statt, Millionen Menschen sind auf der Flucht, unsere Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Energiepolitik befinden sich auf dem Prüfstand und Bildungsnotstand sowie die Inflation machen uns stark zu Schaffen.
Was besonders nachdenklich stimmt, ist der bröckelnde Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union und trotzdem wird der Versuch unternommen diese zu erweitern und die Gefahr von weiteren Eskalationen billigend in Kauf zu nehmen. In diesen Bereich zaudert unser Kanzler komischerweise nicht und hat erst jüngst vehement die EU-Erweiterung gefordert
Gleichzeitig soll das, was noch von unserem Planeten übrig geblieben ist, geschützt werden und zu allem Unglück haben viele der Hauptverursacher von Klimaschäden kein wirkliches Interesse daran und konterkarieren die Bemühungen der Weltretter-Gilde.
Um sich Alibis und Arbeitsnachweise zu verschaffen, werden Konflikte von der Regierung dilettantisch abgearbeitet, den Krisen hinterher gehechelt und ein verzweifelter ersatzpolitischer Versuch unternommen, die grosse Vertrauenskrise mittels der Bildung eines Bürgerrates, der „die Demokratie bereichert“, abzuschwächen.
Im Oktober 2023 soll in Berlin der erste Bürgerrat des Deutschen Bundestages zusammenkommen und in drei Präsenzveranstaltungen und sechs Online-Konferenzen werden die 160 Teilnehmer über das Thema „Ernährung im Wandel“ diskutieren, welches das Parlament ihnen vorgegeben hat.
Dieses Häuflein der Aufrechten, soll den Abgeordneten die „Alltagsexpertise“, in Form einer besseren Rückkopplung mit der von ihnen vertretenen Bevölkerung nahebringen, in der deutschen Öffentlichkeit „Verständnis für die Schwierigkeiten der politischen Entscheidungsfindung“ wecken und die massiven Entfremdungstendenzen mildern. Hört, hört.
Damit wird zumindest bei mir der Eindruck erweckt, dass anscheinend die hochgelobten Bürgersprechstunden in den Wahlkreisen der Abgeordneten für die Katz und nur Makulatur sind und die Bürgerräte einen neuen Erkenntnisgewinn liefern werden, der bisher im verborgenen schlummerte.
Wenn die Abgeordneten die wirtschaftliche Lage, die widerstreitenden Interessen, die Stimmungen und Befindlichkeiten ihrer Heimat nicht kennen, sind sie ungeeignet ihren Job zu machen und selbst ein superauthentisches „Bürgergutachten“ wird nichts helfen.
Egal wie das Auswahlverfahren der Teilnehmer für dieses inszenierte Mitmachtheater von statten ging und wie es zu den Zufallseinladungen kam, kann es sich niemals um eine repräsentative Stichprobe handeln und es ist und bleibt pseudo-symbolische Marketing-Gag der Verzweiflungs-Koalition und unterstreicht ihre Hilflosigkeit.
Die Auswahl des Themas spricht auch für sich selbst. Man scheut sich mit den Zufallsbürger über Themen zu reden, die richtig weh tun könnten und zieht die Ernährung der gescheiterten Einwanderungs- und Bildungspolitik und auch der kollabierten Verkehrsinfrastruktur vor.
So diskutieren nun 0,0002 Prozent der Bevölkerung im Auftrag des Bundestages über deutsche Peanuts, was eigentlich auch ganz egal ist.
Mit solchen, im Kern unnötigen Scheinmanövern, wird die beschleunigte Erosion einer ursprünglich intakten Zivilgesellschaft in sprachlicher, emotionaler und intellektueller Hinsicht nicht aufzuhalten sein und die Hoffnung auf Besserung wird durch die inkompetente Führungselite und ihrem dysfunktionalen Gesinnungsstaat bereits im Keim erstickt.
Zunftsaussichten
Die Landtagswahlen in Bayern und in Hessen haben eindeutig gezeigt, was die Wähler von der Ampel-Koalition in Berlin halten und haben den Protagonisten eine eindeutige Absage erteilt.
Die Innenministerin hat in Hessen krachend ihr Ziel Ministerpräsidentin zu werden verfehlt und ist selbstverschuldet in ihrem Wahlkreis nur Dritte geworden, hinter den Kandidaten der CDU und der Grünen.
Sie hat mit ihrem dubiosen Zick-Zack Kurs nicht nur die Kernklientel der Sozialdemokratie gehörig verprellt und die Arbeiter, Angestellten sowie die „kleinen Leute“ haben ihr die rote Karte gezeigt, da die immer neuen Belastungen und moralischen Zurechtweisungen unerträglich geworden sind.
Dieses historische Desaster und der katastrophale Vertrauensverlust ist anscheinend, wenn man der Stellungnahmen von Klein Kevin, der schwäbischen Dumpfbacken-Hausfrau und ihrem Co-Genossen im TV Glauben schenken darf, kein Grund um die dummdreiste Innenministerin aus dem Kabinett zu katapultieren oder nach Brüssel wegzuloben.
Ihr wird, ohne irgendwelche Einengungen befürchten zu müssen, gestattet, dass sie auch weiterhin ungestraft als zweibeiniges Sicherheitsrisiko ihr Unwesen treiben und der Bundesrepublik Schaden zufügen darf.
Wenn sich dieser Realitätsverlust bei den Sozen manifestieren sollte, dann kann das hessische Wahlergebnis auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit sogar als Riesenerfolg verbucht werden .
So ist es wahrlich kein Wunder, dass der Trend nach rechts auch im Westen der Republik eine gewisse Gesellschaftsakzeptanz erlangen wird.
Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass die Uhren der politischen Farbgebung ihre Zeigerbewegungen in Richtung blau-braun ändern werden, wenn die Versager in Berlin nicht bald die Kurve bekommen und nicht weiter am Volk vorbei regieren dürfen.
Die Obergrenze für politische Pannen ist schon längst erreicht und nicht nur durch die Aussetzung des Leistungsprinzips gibt uns das Kabinett eindeutig zu verstehen, dass ihre klientelpolitische Gesinnung alles überstrahlt und die durch pathologische Wahrnehmungsstörungen geschaffenen Nebenkriegsschauplätze eine Normalität darstellen.
Besonders schrecklich erheiternd ist dabei, dass man sich seitens der einfältigen Meinungsmacher zu Unrecht abgestraft fühlt und allen Ernstes behauptet, das unerklärliche Umstände, der politische Zeitgeist sowie die populistische „Kriegsführung“ der Konkurrenz für die zum Teil existenzgefährdenden Einbussen verantwortlich sind.
Wenn man sich schlussendlich vor Augen führt und mit Schrecken bedenkt, dass die unglückselige „Führer-Attrappe“ Scholz, zusammen mit seinen ministeriellen Abziehbildern, noch zwei Jahre schlafwandlerisch herumgeistern wird und die Verschrottung der deutschen Wirtschaft weiter vorantreiben darf, dann kann es einem richtig übel werden und es wird höchste Zeit, dass der Chef-Zauderer der Nation seinen Schlummersessel im Kanzleramt räumt.
Da dies vermutlich nicht freiwillig geschehen wird, kommt als Ultima Ratio nur ein Aufkündigen der Ampel-Koalition in Frage und dafür bietet sich die stark gerupfte FDP an, die mit dem Rücken zur Wand steht und riskiert, dass sie nach den nächsten Wahlen aus allen Parlamenten verschwinden wird.
Sie kann damit eigentlich keinen Fehler machen, egal wer der zukünftige Kanzler sein wird, denn es könnte selbst mit Merz nicht schlimmer werden.
Die CDU muss aber trotzdem in der Lage sein, sich vom dem Merz- und Spahn-Ballast befreien zu können, da sie nun mit Wüst, Günter und Rhein über eine hoffnungsvolle Troika der politischen Mitte verfügt, die nicht alle paar Wochen mit rechtspopulistischen Phrasen um Aufmerksamkeit ringt.
Schlussendlich noch eine flapsige Bemerkung, die mir ein Freund und Leser meiner Blog-Beiträge zugesandt hat und trefflich bemerkt, dass wenn die Ampel ausfällt „rechts vor links“ bei uns gilt.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, mindestens für den Moment.
Entweder wir haben ein Klima – oder eine Katastrophe. Eine Klimakatastrophe ist das Ergebnis unserer Zivilisation
Friedrich Witte – Aphoristiker
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